Trauben-Garten

Kategorisierung der Schäden:

Wurzeln
Stamm
Knospen
Triebe
Blätter
Gescheine
Trauben
Beeren
Ganzer Rebstock

Oidium

Synonym: Echter Mehltau, Samenbruch, Kernbruch
Beschreibung: Blattinfektionen sind ab Mai möglich. Auf befallenen Blättern werden zunächst gelblich-ölige Aufhellungen (= Ölflecken) sichtbar, die bei Rotweinsorten auch gelb-rötlich erscheinen können. Kurz danach erscheint an diesen Stellen auf der Blattunterseite ein weißer Pilzrasen (Ausbruch), gefolgt von einer Nekrosebildung (abgestorbenes, braunes Blattgewebe). Bei starkem Befall fallen die Blätter ab (Blattfallkrankheit!). Auch Blüten und Beeren können befallen werden. An Gescheinen und jungen Beeren wird dann ebenfalls ein weißer Pilzrasen sichtbar. Ab Erbsengröße der Traubenbeeren (BBCH 75) entsteht kein Pilzrasen mehr, sondern der Pilz wächst im Beereninnern. Die Beeren färben sich bläulich-violett (= Lederbeeren). Nach dem Erreichen dieses Entwicklungsstadiums können Beeren nicht mehr infiziert werden. . Der Temperaturbereich für die Entwicklung des Pilzes (Infektion, Wachstum, Sporulation) liegt zwischen 7 und 35 °C, das Optimum bei 20–27 °C. Besonders bei trockener und warmer Witterung werden viele Sporen freigesetzt. Zur Infektion wird kein Wasser benötigt. Optimal ist warmes Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit und stets relativ starke nächtliche Abkühlung.n

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